Ein Haus und ein Mensch: Anna von Casa Saxonia

Zwölf Jahre Kalkputz, Eichenbalken und Geduld. Wir saßen einen Vormittag mit Anna, um zu fragen warum.
Anna ist nicht aus Deutsch-Weißkirch. Sie kommt aus Keisd, zwei Dörfer weiter, aber in dieser Gegend sind zwei Dörfer ein anderer Planet. Sie kaufte Casa Saxonia 2011, als das Haus fast eine Ruine war — das Dach halb offen, die Hofmauer von einem umgestürzten Walnussbaum eingedrückt, der Küchenboden gänzlich fehlend. Der Preis, sagt sie, war weniger als die Jahresmiete für ein Berliner Studio.


