Malmkrog hat eine Straße und zwei Kirchen — die lutherisch-sächsische auf dem Hügel und die ältere Burgkirche oberhalb davon. Das Apafi-Herrenhaus liegt zwischen Obstgärten am unteren Ende, hinter einer kalkweißen Mauer. Innen sind die Räume bewusst karg gehalten — ein Stuhl am Fenster, ein Schreibtisch, ein Himmelbett, kalkgeweißte Wände in einem eigentümlichen Eierschalengrün. Der Trust hat es ab 2002 geduldig restauriert.
Der Küchengarten. Der Brotbackofen funktioniert noch. Die Äpfel aus dem Obstgarten ergeben einen besonderen Țuică, den Cosmin nach dem Essen einschenkt, ob man wollte oder nicht. Und die bemalte Decke im Südschlafzimmer — original aus dem Jahr 1690, verblasste Blau- und Rottöne, die Art von Decke, unter der man nicht erwartet zu schlafen.
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Cosmin leitet das Apafi-Herrenhaus seit zehn Jahren für den Mihai-Eminescu-Trust. Er wuchs einen halben Kilometer entfernt im sächsischen Teil des Dorfes auf und kennt jeden — auch den Pfarrer mit den Schlüsseln zur Kirche.
Einige Sehenswürdigkeiten in bequemer Reichweite dieses Hauses.
Die meistfotografierte sächsische Wehrkirche — drei Mauerringe, ein berühmtes Schloss mit dreizehn Riegeln.
Das höchste Gebirge Rumäniens — Moldoveanu (2.544 m), Bären, die European-Wilderness-Initiative.
Die Hirtendörfer westlich von Hermannstadt — UNESCO erwägt sie als immaterielles Erbe.
Ein einräumiges Museum für Hinterglas-Ikonen — eines der überraschendsten kleinen Museen Europas.