Borșa liegt zwanzig Autominuten von Klausenburg entfernt, fühlt sich aber viel weiter weg an. Die Straße steigt durch Obstgärten an, vorbei an zwei kleinen Weingütern mit handgemalten Schildern, und endet in einem Hügeldorf, in dem hinter jedem Haus noch ein paar Reihen Reben stehen. Das Conacul liegt am Rand, kalkweiß, mit einer langen Veranda nach Süden Richtung Apuseni-Vorgebirge.
Ancas Küche. Sie kocht selten — drei oder vier Abende die Woche, meist wenn eine Gruppe da ist —, aber wenn, dann ist es außergewöhnlich. Die Weinkarte ist kurz und persönlich, vor allem Liliac, Crișana und eine winzige Naturweinkellerei im Nachbartal, die wir noch nicht nennen wollen. Allein das Abendessen hier ist Grund genug für die Reise.
- · Wi-Fi (200 Mbps)
- · In-house chef on request
- · Wine cellar
- · Library
- · Verandah dining
- · Garden
- · Vineyard walks
Tudor erbte das halb verfallene Herrenhaus 2015 von einer Großtante. Er und Anca, die ein kleines Restaurant in Wien geführt hatte, zogen im selben Jahr zurück. Anca kocht für Gäste auf Wunsch — ein einziges Verkostungsmenü mit sechs Gängen, meist aus Zutaten, die im Umkreis von zehn Kilometern wachsen.
Einige Sehenswürdigkeiten in bequemer Reichweite dieses Hauses.
Die kulturelle Hauptstadt Siebenbürgens — ungarischer Barock, die beste Gastronomieszene des Landes.
Ein Karst-Hochplateau im Herzen des Apuseni-Gebirges — Senklöcher, Quellen, verstreute Hirtenhütten.
Ein Salzbergwerk aus dem 13. Jh., das wie das Versteck eines Bond-Bösewichts aussieht — Boote, Riesenrad, unterirdisch.
Ein 75.000 m³ großer Gletscher in einem Kalksteinschacht — Europas zweitgrößter unterirdischer Eisblock.