Suczawa war von 1388 bis 1564 Hauptstadt des Fürstentums Moldau — Stephan der Große regierte von hier aus 47 Jahre lang. Die Hügelburg (Cetatea de Scaun) prägt noch immer das Stadtbild, in den 2010ern zu einem der besten Burgmuseen Rumäniens restauriert. Die Stadt selbst ist bescheiden, aber sie ist die praktische Basis für die Klosterschleife: Voroneț, Sucevița, Moldovița, Humor — alle in einer Stunde. Der Flughafen (SCV) verbindet mit Bukarest und einer Handvoll europäischer Städte.
Warum hierher
Die einzige vernünftige Basis für die Bukowina. Du schläfst in einer Pension in Suceava oder in einem der umliegenden Dörfer, machst am ersten Tag eine Schleife von drei oder vier Klöstern und am zweiten einen ruhigeren Tagestrip — Putna, schwarze Töpferei in Marginea, der Rarău-Berg.
Was tun
- Zur Burg von Suceava hochsteigen — 600 Jahre alt, schön restauriert, panoramisch.
- Die Klosterschleife: Voroneț (das berühmte Blau), Humor, Moldovița, Sucevița an einem großen Tag oder zwei entspannten.
- Putna besuchen — Grabkloster Stephans des Großen, das spirituelle Herz moldauischer Geschichte.
- Eine Ostereier-Werkstatt im Dorf finden — Vama oder Vatra Dornei pflegen die Tradition.
- Bukowinisches Räucher-Essen in einer Dorfpension probieren — Afumătură, Balmoș, Kefir.
- Im Winter sind die Skigebiete der Bukowina (Vatra Dornei, Sucevița) ruhig und bezahlbar.
Wann kommen
Mai–Juni und September. Die Klöster sind ganzjährig offen, aber die Außenfresken kommen im Seitenlicht am besten — später Nachmittag. Große orthodoxe Feiertage meiden, außer man will Pilger sehen.